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Avnet: Ein früher Kunde von „AutoStore“

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Avnet wurde 1921 von Charles Avnet in New York City gegründet und ist ein 100 Jahre altes Unternehmen mit einer langen Geschichte.

Avnet begann mit dem An- und Verkauf von überschüssigen Radioteilen und verlegte sich dann auf den Verkauf von Radioteilen und Bausätzen an Hersteller und Händler. Nach der Herstellung von Antennen für die Streitkräfte während des Zweiten Weltkriegs expandierte das zukunftsorientierte Unternehmen in den Verkauf von Kondensatoren, Befestigungselementen und Schaltern für die Flugzeugindustrie. Das Unternehmen stieg auch in die Bereiche Audiogeräte und elektrische Komponenten ein und erwarb zwischen 1960 und 1970 neun weitere Unternehmen.

Im Jahr 1964 wurde Lester Avnet, der Sohn des Gründers, Präsident und Vorsitzender.

Avnet war schon immer ein Unternehmen, das mit der Zeit geht. So stieg man in den 1970er Jahren auch in den Bereich der Computer ein. 1998 wurde Roy Vallee dann CEO und verlegte den Firmensitz nach Phoenix, Arizona.

Es folgten mehrere weitere Übernahmen, die Avnet zu dem internationalen Unternehmen machten, das es heute ist - ein führendes Unternehmen im Bereich Vertrieb und Lieferkettenmanagement im Elektroniksektor.

Im Jahr 2019 beschäftigte das Unternehmen mehr als 15.000 Mitarbeiter und erwirtschaftete über 20 Milliarden Dollar pro Jahr. In diesem Jahr bearbeitete Avnet 6,7 Millionen Aufträge und lieferte 99 Milliarden einzelne Einheiten aus.

Das seit Mitte der 1950er Jahre börsennotierte Unternehmen verfügt heute über 300 Franchise-Niederlassungen weltweit.

 

AutoStore und Avnet-Partner im Jahr 2010

Der Hauptstandort von Avnet in Poing, Bayern, erstreckt sich über eine Fläche von 27.500 Quadratmetern. Im Jahr 2010 beschloss das Unternehmen, in seinem neuen Distributionszentrum an diesem Standort ein von Swisslog bereitgestelltes „AutoStore“-System zu installieren. Die Bauarbeiten begannen im September 2010.

Das „AutoStore“-System, das nun schon seit mehr als einem Jahrzehnt im Einsatz ist, maximiert den Lagerplatz und macht zeitaufwändige, arbeitsintensive manuelle Kommissionierung überflüssig.

„AutoStoret nicht nur äußerst effizient, sondern lässt sich auch perfekt an die baulichen Gegebenheiten anpassen, sodass der Lagerraum optimal genutzt werden kann“, sagt Ludger Tillmann, Geschäftsführer bei Avnet Logistics.

Zunächst installierte Yusen Logistics das AutoStore System in einem Lager in Tuas, einem Planungsgebiet in einer der fünf Regionen von Singapur, der sogenannten West Region.

 

Das „AutoStore“-System bei Avnet

Die Spezifikationen für den „AutoStore“ in diesem Avnet-Vertriebslager lauten wie folgt:

Die Produkte werden in einem Aluminiumgitter gelagert, das sich über 1.100 Quadratmeter erstreckt.

Die Behälter sind auf 16 Ebenen gestapelt, wobei die am häufigsten bestellten Waren zur schnellen Entnahme in den obersten Lagen gelagert werden.

38 Roboter gleiten über den oberen Teil des Gitters und ziehen mit langen Greifern die gewünschten Behälter von unten herauf. Sobald ein Roboter den richtigen Behälter geholt hat, verschiebt ein anderer Roboter alle Behälter, die von den Behältern des Grabungsprozesses verschoben wurden, zurück an ihren ursprünglichen Platz auf dem Gitter.

Das Netz speichert insgesamt 45.000 Bins.

Es gibt 16 „ConveyorPort“, zu denen die Roboter Behälter zur Verarbeitung bringen.

Die Roboter können in einer einzigen Stunde 680 Behälter zu den Betreibern bringen.

 

Wie Avnet von „AutoStore“ profitiert

Die Einführung von „AutoStore“ hat Avnet in vielerlei Hinsicht Vorteile gebracht. Zu den Vorteilen zählen unter anderem:

  • Maximale Nutzung des Speicherplatzes.
  • Keine kostspielige manuelle Kommissionierung mehr.
  • Energieeinsparungen
  • Effiziente Auftragsabwicklung.
  • Höhere Kundenzufriedenheit.
  • Maximale Effizienz.
  • Ein weniger anstrengendes Arbeitsumfeld für die Mitarbeiter.

Außerdem kann das Team das System erweitern, ohne die Auftragsabwicklung zu unterbrechen - ein entscheidender Vorteil für das Unternehmen, so Tillmann. "Für uns war es entscheidend, dass die Kapazitäten bei laufendem Betrieb erweitert werden können."